heute möchte ich euch berichten wie die Briefkastenaktion am Narrenbaum ausgegangen ist. Zuerst einmal vielen Dank für die zahlreichen Beiträge, teils kunstvoll gestaltet und liebevoll gefaltet, teils sogar mit kleinen Beigaben bestückt. Hier eine kleine Anmerkung, Kaugummi ist nicht unbedingt frosttauglich. Und ebenfalls eine kleine Aufklärung an die Online-geschädigten Schüler, ein Briefkasten dient als Sammelstelle von Briefen und nicht als Mülleimer. Und weiter noch, ein Brief ist eine Art von Kommunikation per Papier.

Kurz zur Erinnerung, in der Ortsmitte stand der Narrenbaum mit einem Kummerbriefkasten, in den die Rommelsbacher Bürger ihre Sorgen, Wünsche und Erwartungen in der Corona Zeit per Brief zum Ausdruck bringen konnten.

So danken wir der kleinen Sabrina, 3 Jahre, für ihren Beitrag. Sie möchte unbedingt wieder ihre Ur-Oma im Pflegeheim besuchen dürfen. Viele Schüler wünschten sich mehr Ferien oder Tablets mit integrierter Spielkonsole. Ebenso oft genannt der Wunsch nach Weltfrieden. Aber auch ernste Sorgen wie z.B. leben eigentlich meine Nachbarn noch? Ich habe sie schon so lange nicht mehr gesehen. Ein Wunsch war auch, dass Rommelsbach ganzheitlich zur Spielstraße erklärt wird, anstatt dieses Schildergesuche ob man 30, 40 oder 50 km/h fahren darf. Eine Bewerbung als Hofnarr war auch dabei. Auch sehr lustig.

Ein Wunsch an die Narrenzunft war auch dabei, der Narrenbaum solle fröhlicher geschmückt werden. Das nehmen wir uns natürlich zu Herzen. Wenn wir nächstes Jahr wieder den Weihnachtsbaum in Ruhe und ohne Corona zum Narrenbaum umgestalten, werden wir uns mehr Mühe geben.
Der Großteil war aber der Wunsch nach einem baldigen Ende von Corona, damit man sich wieder zwanglos miteinander treffen und sorglos seine Kontakte pflegen kann. Hier schließen wir uns uneingeschränkt an.

So liebe Freunde das war es. Ich möchte schließen mit den Worten des Rommelsbacher Urgesteins Hans Buckmüller : „Vor, während und nach der Fasnet wird viel gelogen auf dieser Welt“

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