Historisches zum Gall Hans
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Hans Buckmüller genannt Gall Hans |
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Der Gall-Hans stellt einen Zauberer und Segensarzt dar, der im 16. Jahrhundert sein Unwesen in Rommelsbach trieb. Er gab an, die Menschen mit seinen Kräutern heilen zu können, und versprach verborgene Schätze in den Kellern der Rommelsbacher zu finden. Nachdem die Leute dem Gall-Hans ihr sauer verdientes Geld gegeben hatten, ward dieser nicht mehr gesehen. Natürlich trat bei den Kranken auch keine Besserung ein. Einer totkranken, jungen Frau hängte er Wurzeln an den Hals und schmierte sie mit seinen Kräutern ein, wovon die Schmerzen aber noch größer wurden. Er versprach ihr Genesung, wenn sie ihn eine Nacht bei sich schlafen lasse. Die junge Frau weigerte sich und verlangte von ihrem Vater diesen unzüchtigen Mann fortzuschaffen, damit sie nicht mehr von ihm belästigt werde. Eher wolle sie sterben. Kurze Zeit später starb die junge Frau und man gab dem Gall-Hans alle Schuld daran. |
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Die fürstliche Kanzlei in Stuttgart überprüfte den Gall-Hans bereits im Jahr 1583. Sie lies sich zeigen, welche Kräuter und Arzneien er verwendete. Er hatte gestanden, mit Segen (Zaubersprüche) und Unholden umgegangen zu sein, hat aber nun versprochen, diese Dinge bleiben zu lassen. Die Amtsleute in Tübingen sollten ihn beobachten, ob er etwas anderes als Kräuter und ordenliche Mittel verwendet. Wenn nicht, sollten ihn die Tübinger Amtsleute einsperren. Nun aber habe er sich nicht daran gehalten, und weil er ein seltsammer Geselle sei, solle man nach seiner Verhaftung weitere Erkundungen über ihn einziehen. Die Aufzeichnungen enden damit, dass berichtet wird, der Hans Buckmüller (Gall-Hans) sei nicht mehr Bürger in Rommelsbach, sondern ins Zollerische gezogen. Offenbar war er unter diesen Bedingungen freigelassen worden. Den Amtsleuten von Tübingen wurde jedoch eingeschärft, streng darauf zu achten, dass er nicht wieder württembergisches Gebiet betritt. |
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ENTSTEHUNG DER NARRENZUNFT ROMMELSBACH Wer hatte eigentlich
die Idee, im evangelischen Rommelsbach eine Narrenzunft zu gründen? Seitdem wächst die Narrenzunft Rommelsbach stetig und verzeichnet einen stetigen Mitgliederzuwachs. Veranstaltungen rund um die Fasnet und die Durchführung der jährlichen Maibaumhockete beispielsweise trugen dazu bei, dass laufend neue Mitglieder gewonnen wurden, so dass die Narrenzuft derzeit mehr als 70 Hästrägerinnen und Hästräger vorweisen kann. Die Schmalzkachel
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